Bali – Ubud

Von Gili Air starteten wir mit fast 2 Stunden Verspätung. Doch danach klappte der Transfer super. Wir haben uns in Ubud für das ruhige Bali Moon Guesthouse, inmitten von Reisfelder, entschieden. Das erste Mal im Himmelbett schlafen! Auch hier regnete es immer wieder einmal. Im Oktober ist der Schirm ein MUSS im Handgepäck. Ubud ist für seinen Markt bekannt, bei welchem man wunderschöne Kleider, Schals, Silberschmuck und sonstige Souvenirs/Kitsch erwerben kann. Das Zentrum ist von vielen Restaurants, Shops und Bars gesäumt. Auch köstlichen, richtigen Kaffee bekommt man hier. Der einheimische Kaffee wird mit ganz feinem Kaffeepulver angerührt und mit Zucker verfeinert. Der Geschmack ist gewöhnungsbedürftig für so „verwöhnte“ Kaffeetrinker wie wir es sind ;-). Bali ist zum grössten Teil hinduistisch. Daher prägen viele Tempel, Opfergaben vor jedem Haus, das Stadtbild. Abends kann man sich bei einem traditionellen balinesischen Tanz bezaubern lassen.

Wir haben die Reisfelder zu Fuss erkundet und dabei kleine Oasen der Ruhe entdecken dürfen. Auch viele Yogaretreats werden abseits des Zentrums angeboten. Viele kleine Geschäfte säumen den Wanderweg und alle wollen einem natürlich etwas verkaufen. Sie sind jedoch selten aufdringlich. Trotz des Situationsplans haben wir uns dann verlaufen und kamen auf eine Strasse im Niergendwo. Wir sind eine Weile auf der Strasse zurück gelaufen und haben dabei einen Tempel besucht. Wir wurden traditionsgemäss richtig gekleidet (beide einen Sarong und der Mann ein Kopftuch). Etwas später begann es heftig zu regnen. Zeit in einem kleinen Bistro einen Früchteshake zu trinken und auf das Ende des Regengusses zu warten. Schon bald waren wir wieder in der Stadt und das feuchtheisse Klima trieb uns den Schweiss aus allen Poren.

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Der nächste Tag sollte ein langer werden…. Wir haben uns ein Taxi den ganzen Tag gemietet. Verschiedene Sehenswürdigkeiten standen auf dem Programm. Reisterassen, Affentempel, Daya Tarik Wisata Kawasan Tempel, Ulum Dann Beratan Tempel (auf dem See) und am Schluss Gitgit Wasserfall. Dort kann man zwar nicht beim Wasserfall baden, dafür etwas unterhalb in ein grosses Becken hüpfen. Das Wasser ist nicht klar und sehr dunkel. Man sieht nicht, wohin man jumpt. Es ist jedoch tief genug! Dann hat es auch schon wieder angefangen zu regnen und von der schönen Bergfahrt war ausser Nebel leider nichts zu sehen. Es war ein sehr eindrücklicher und abwechslungsreicher Tag. Sehr zu empfehlen. Übrigens ist das wunderschön gekleidete Paar ein Hochzeitspaar, welches die Vorhochzeit feiert mit speziellen Photos im Affentempel (beliebtes Photosujet).

Ubut eigent sich auch sehr gut für diverse SPA-Anwendungen und Massagen. Man gönnt sich sonst ja nichts – und ausserdem wahrhaft günstig. Wer gerne eine kräftigere Massage möchte, sollte nicht die balinesische wählen sondern eine schwedische.

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