Lombok – Gili Air

Gespannt fuhren wir Richtung Senggigi. Es war schon dunkel, als wir im „Sternenland“ (Hilfsprojekt für Kinder www.stern-fuer-lombok.ch) ankamen. Nadja hat uns mit allen guten Tipps und der genauen Adresse versorgt. Im Gepäck eine Tasche für Niluh, vollgestopft mit Babykleider für die Armen. Wir durften freundlicherweise 3 Nächte dort verbringen. Niluh hat uns alles gezeigt und erklärt. Am ersten Tag durften wir mit allen Angestellten zu Mittag essen. Ich habe schon lange nicht mehr soooo gut vegetarisch gegessen! Erstaunt war ich über die vielen kreativen Ideen, mit welchen sie Abfall verwerten und ganz tolle Taschen daraus basteln und Nähen! Hab natürlich sofort eine Kleine gekauft.

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Für ein paar Franken haben wir uns einen Roller gemietet um die Umgebung zu erkunden. In Senggigi gibt es ein paar tolle Restaurants direkt am Meer. Unglaublich romantisch und sehr leckeres Essen (Coco Loco). Unweit davon haben wir eine super gute Massage geniessen dürfen. Wie sich heraus stellte, was es für lange Zeit die Beste! Wir sind gegen Norden aufgebrochen um einen Wasserfall zu besuchen. Die Küstenstrasse führte uns vorbei an tollen Meeresausblicken, Reisfeldern und Dörfern. Nach mehr als einer Stunde Scooterfahrezeit waren wir am Ziel. Die letzten 3 Kilometer waren wie auf einer Motocrossstrecke <;-) Nur ca. 10 Minuten Gehzeit bis zum Wasserfall. Auch hier wurde ein Obulus verlangt, um einen besseren Gehweg zu machen. Das kühle Bad war sehr erfrischend und nur ganz wenige Besucher. Das Donnern der Wasser ist schon sehr imposant, wenn man in unmittelbarer Nähe steht. Den wunderschönen Tag liessen wir am Strand von Senggigi beim Sonnenuntergang ausklingen. Paradiesisch schön!

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Nach erlebnisreichen 3 Tagen mussten wir schon wieder Abschied nehmen. Wir sind mit dem Bus und Boot zu Gili Air (kleine Insel) aufgebrochen. Im Hotel Aladdin haben wir ein grosses Zimmer beziehen dürfen, das sehr zentral und nahe der Bootsanlegestelle liegt. Der Strand war nicht besonders schön, umsomehr Langboote überall tummelten. Dafür konnte man direkt vom Strand aus Schnorcheln und sah zu meiner Überraschung sehr viele verschiedene Fische. Die Sicht war leicht betrübt und die Korallen weitgehend zerstört. Am Ufer reihen sich Bar und Restaurant aneinander. Rechts vom Pier hat es einige sehr nette Restaurants mit Loungkissen oder sonstigen kuschligen Hockern um den Sonnenuntergang zu geniessen. Nettes Photosujet geben auch auch die beiden Hängematten und Schaukeln im Meer ab. Eine Übernachtung hat uns jedoch gereicht. Wir brechen auf nach BALI 🙂

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